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Fahrradbrücke über die Nordtangente kann noch 2020 realisiert werden!

Der Bau der „Nordtangente“ ist ein Thema, das die Menschen in Metternich und Bubenheim sehr bewegt und deshalb natürlich auch vom SPD-Ortsverein Metternich-Bubenheim und dessen Vorsitzender, der Landtagsabgeordneten Dr. Anna Köbberling, eng begleitet wird. Bei einer von der SPD veranstalteten Bürgerversammlung zu diesem Thema im Jahr 2018 wurde u.a. das Fehlen einer Fahrradüberquerung über die L 52 neu im Laufe des Anwendspfads kritisiert, für die sich Köbberling im Folgenden gegenüber der Landesregierung und dem LBM stark machte. “Ohne diese Brücke kann man kaum sicher von Bubenheim nach Metternich oder in die Innenstadt gelangen“, berichtet die Abgeordnete.

In einem Schreiben vom Februar 2020 teilte der LBM jetzt auf Nachfrage mit: „Nach Mitteilung des zuständigen Landesbetrieb Mobilität Cochem-Koblenz ist die Fußgänger- und Radwegebrücke derzeit in Planung. Bei gutem Verlauf des erforderlichen Abstimmungsverfahrens mit den Trägern öffentlicher Belange ist mit einer Verwirklichung im Jahr 2020 zu rechnen.“

„Das heißt im Klartext: Es ist zu schaffen, wenn die Verwaltungen sich zügig abstimmen. Und genau das erwarte ich auch angesichts der Dringlichkeit, in Koblenz etwas für Fahrradfahrer/innen zu tun! Die SPD Metternich-Bubenheim wird bei diesem Thema weiter am Ball bleiben“, verspricht Köbberling.

SPD-Ortsverein Metternich-Bubenheim – 02.03.2020

Ein Kommentar

  1. „Die da oben kriegen nichts hin!“ ist leicht gesagt. Aus unzähligen Gesprächen konnte man erfahren, der Fahrradweg hätte die Gesamtplanung, das Planfeststellungsverfahren und die Ausführung weiter verzögert und man hat den Fahrradweg mal weggelassen und auf das Wesentliche konzentriert. Einige Jahre später, das Sträßchen ist fast fertig, versucht man zu reparieren was man in der ursprünglichen Planung weggelassen hat. Reparieren ist immer schlecht. Warum nicht direkt richtig.

    Der Stadtrat sollte zukünftig der Verwaltung klare Vorgaben machen. Die Prioritäten müssen dabei klar sein:
    1. Bei der Planung müssen ökologische Faktoren stärker berücksichtigt werden. Die Priorität muss ganz klar sein: Fußgänger, Fahrrad, ÖPNV und als letztes MIV*. In der Reihenfolge. „Klimanotstand“ muss gelebt werden.
    2. Der Stadtrat darf erst dann eine Planung genehmigen wenn auch alternativen zum MIV* berücksichtigt sind.
    Verwaltungszentrum-Kreisel wird ohne Lösung für Fußgänger und Radfahrer genehmigt (Artikel in der RZ).
    3. Das Bauamt Koblenz muss sich bei der Planung an den Städten orientieren die schon seit 50 Jahren die Automobilfixierte-Planung infrage gestellt haben. Kopenhagen seit den 70er Jahren. Paris und New York seit 2007. Ein Besuch in Münster oder Karlsruhe und man weiß was in Koblenz falsch läuft.

    Die Fachleute der Verwaltung sind nicht die „Beherrscher“ wenn sie sich mit Totschlagargumenten Opposition, vermeintliche Wutbürger und Grüne-Spinner „nieder machen“. Mit dem Argument „Gummi ist günstiger als Schiene“, „Wer fährt im Winter Fahrrad?“, „Dafür haben wir kein Geld!“ haben diese Fachleute sich schon lange ins Abseits gestellt. Straße ist in der Summe teurer.

    Bei der Wahl in Hamburg war „Mobilität“ einer der wesentlichen Programmpunkte. Nicht nur in Hamburg, in Koblenz gibt es viel zu tun. Druchgehender Radweg von Bubenheim über Metternich in die Stadt. Rückbau der Trierer Straße. Erschließung des prosperierenden Stadtteils Metternich und Rübenach mit einer Stadtbahn.

    Die SPD ist auf dem richtigen Weg.

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