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Nordtangente: Es geht schneller als geplant

Stadt kommt mit dem Abschnitt bei der Rübenacher Straße gut voran – Gesperrte Wendeschleife sorgt auch für Probleme

Koblenz. Seit dem 1. Oktober gibt es an einer besonders viel befahrenen Ecke in Koblenz echte Einschränkungen für den Verkehr: Die Wendeschleife an der B 416 von der Rübenacher Straße hinunter zur Kurt-Schumacher-Brücke, zur Uni oder nach Güls ist voll gesperrt – und wird auch nicht wiedereröffnet. Stattdessen wird hier ab dem nächsten Frühjahr die Nordtangente auf die bestehende B 416 treffen, sodass man über die neue Verbindungsstraße zum Beispiel direkt von der Ikea-Kreuzung bis zur Kurt-Schumacher-Brücke fahren kann. Doch bis es so weit ist, müssen sich Autofahrer noch auf Behinderungen einstellen.

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Rhein Zeitung – 12.11.2019

2 Kommentare

  1. Schneller als geplant! Das ist auch nicht schwer, hat man doch schon vor 50 Jahren mit der Planung begonnen. Die Nordtangente soll die Rübenacher Straße und Trierer Straße entlasten. Ob die Planung gut ist, kommt inzwischen Zweifel auf. Linksabbiegen verboten! Der Verkehrsfluss wird gestört! Welcher Verkehrsfluss? Mit der Nordtangente soll doch alles besser werden. 50 Jahre Planung sind eben nicht genug.

  2. Beim Befahren der Rübenacher Straße in Richtung Uni und Güls werden sich die Autofahrer*innen wohl für immer auf diese Behinderungen einstellen müssen, so zumindest die Planung der Verwaltung und der Fraktionen. Unsere Recherchen ergaben, dass man das Für und Wider des Linksabbiegens von der Rübenacher- auf die Winninger Straße zur Abwägung gegenüber stellte, und letztlich zu dem Schluß kam, dass die aktuelle Lösung, also das Linksabbiegen durch das Aufstellen dieser Barken zu verhindern, wohl die bessere sei.
    Wenn dieser erste Bauabschnitt nach über 50 Jahren Planung endlich frei gegeben würde, solle sich Besserung einstellen, da man ja dann künftig von der Ikea-Kreuzung (früher Ikea-Kreisverkehr) ohne Hindernis bis zur Uni und (vor Allem) bis zur Debeka durch fahren könne. (???) Leider wurde versäumt, zu erwähnen, wie das einen Verkehrsfluß vom Aldi in Metternich zur Uni verbessern könnte. Wir alle wissen, dass man vom Metternicher Aldi nicht links abbiegen darf, das wird durch eine Sperrung verhindert. Somit wird also der Umweg über die Trierer Straße und den Bubenheimer „Restweg“ zur Kreuzung der Nordtangente verhindert. Man MUSS also rechts in die Rübenacher Straße abbiegen. Dort wird wiederum das Linksabbiegen durch aufgestellte Barken verhindert. Man gelangt also nicht auf die L416, sondern wird genötigt, die Rübenacher Straße in Richtung BWZK zu fahren, bzw. zu stehen. Denn dort kriecht ohnehin schon ein sehr großer Teil der Eifel-Pendler vor sich hin. Viele wenden dann „Im Acker“ oder am „Wahlsweg“ und fahren dann wieder in Richtung Trierer Straße bis zur L416/Winninger straße. Auch hier steht man jetzt allerdings im Stau, weil das ja jeder machen muß, oder man fährt bis zum BWZK-Kreisel und ab dort dann wieder zurück, dann steht man halt noch länger.
    Als Ortskundiger kann man natürlich künftig vom Aldi aus auch direkt in Richtung Oberdorf fahren, dann, je nach Verkehrsaufkommen, durch den Wahlsweg oder die Straße „Im Acker fahren, um wieder zurück zur Rübenacher Straße zu gelangen. Das ist zwar auch schon ein unnötiger Umweg, aber solange dort künftig nicht jeder herfährt, sollte dies eine alternative Route sein, um verkehrsgerecht und vorschriftsmäßig vom Aldi zur Uni oder nach Güls zu fahren.

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