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Gute Nachrichten für Fahrradfahrer

Ende 2018 hatte der CDU-Ortsverband Metternich den Koblenzer Fahrradwegebeauftragte, Tobias Weber, zu einem Vor-Ort-Termin in der Trierer Straße eingeladen. Hier erläuterte das CDU-Vorstandsmitglied Walter Zenzen die aktuelle Lage: „Für die Fahrradfahrer ist die Trierer Straße an mehreren Punkten gefährlich, obwohl die Straße über einen teilweise sanierungsbedürftigen Fahrradweg verfügt. So sind insbesondere die Auf- und Abfahrten des Fahrradweges gefährlich.“ Gerade in diesen sensiblen Bereichen wird meist die Sicht der Fahrradfahrer durch Autos gestört oder gar die Auf- und Abfahrten sind teilweise oder ganz zugeparkt. Auf Grund der fehlenden Beleuchtung am Leinpfad ist die Trierer Straße aber für den Fahrradverkehr unabdingbar.

„Wir hoffen, dass gerade die Trierer Straße nach der Fertigstellung der Nordumgehung eine Optimierung für alle Verkehrsteilnehmer erfahren wird. Dennoch kann die Sicherheit bis dahin nicht warten. Wir freuen uns sehr, dass einige Maßnahmen auf unsere Initiative hin nun von Seiten der Straßenverkehrsbehörde umgesetzt werden. So wird ein kleiner Beitrag zur Steigerung der Attraktivität unseres Fahrradverkehrs geleistet.“, so die Metternicher Stadträtin Julia Kübler.

Nach den Aussagen des Fahrradverkehrsbeauftragten Tobias Weber werden zeitnah folgende Maßnahmen umgesetzt. Die Auf- und Abfahrten für den Fahrradweg werden auf der Fahrbahn markiert und gleichzeitig wird ein Parkverbotsschild in dieser Höhe in Richtung Metternich versetzt. Dies begrüßt die CDU Metternich, da so das Zuparken besser verhindert wird und freut sich gleichzeitig darüber, dass im Bereich der Tankstelle zusätzliche Piktogramme auf dem Fahrradweg angebracht werden.

„Jetzt werden wir auch darauf achten, dass die angeordneten Maßnahmen zügig umgesetzt werden. Weiterhin werden wir uns für die „große Lösung“ nach der Fertigstellung der L52 einsetzen und hier besonders ein Augenmerk auf die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer und der Lärmentlastung der Anwohner legen.“, so abschließend Julia Kübler.

Julia Kübler CDU Ortsverband Metternich – 22.01.2019

3 Kommentare

  1. „Der Berg kreißte und gebar eine Maus“ – die Ankündigung ist so lächerlich, das man sich als Koblenzer schämen muss. Mit geringen Mitteln kann man die Straße umgestalten. Von einer „großen Lösung“ zu sprechen weil man einen Fahrradweg plant ist lächerlich. Das kurzfristige Ziel mit Farbe die Auf- und Abfahrten sicherer zu machen, macht noch kein sicheres Gefühl für Radfahrer im Bereich Grundschule Unterdorf. Liebe Frau Kübler: Darf ihr Kind da Fahrradfahren? Das ist der Maßstab für eine erfolgreiche Verkehrswende mit Fahrradnutzung. Lösung: Blockbildung: Fahrradstraßen schaffen und Hauptverkehrsachsen außerhalb der Wohngebiete bündeln, P+R-Parkplätze außerhalb der Zentren, konsequente Nutzung bestehender Infrastruktur, ÖPNV-Ausbau mit Fahrradmitnahmemöglichkeit, Gleichwertigkeit von Fahrrad und PKW ect. Weltweit gibt es da viele Beispiele, das sind keine Fantastereien sondern in vielen Städten zum Teil 40 Jahre gelebte Wirklichkeit. Größe würde die CDU zeigen, wenn man eine Nutzung der Bahnstrecke Koblenz-Bassenheim durch den SPNV-Nord als alternatives Transportmittel überprüfen lassen würde. Gedanklich ist man aber noch in der Auto-Wohlfühl-Planung und das ist Stadtplanung von gestern.

  2. Sebastian Krupp

    Lieber Herr Fuck,

    Ihre Antwort verwundert mich in mehrerer Hinsicht.

    Zunächst einmal wegen Ihres wohl fehlenden Leseverständnis. In der oben aufgeführten Pressemitteilung ist nicht von einer „großen Lösung“ gesprochen wurden. Sondern, dass dies, Zitat: “ „Wir hoffen, dass gerade die Trierer Straße nach der Fertigstellung der Nordumgehung eine Optimierung für alle Verkehrsteilnehmer erfahren wird. Dennoch kann die Sicherheit bis dahin nicht warten. Wir freuen uns sehr, dass einige Maßnahmen auf unsere Initiative hin nun von Seiten der Straßenverkehrsbehörde umgesetzt werden. So wird ein kleiner Beitrag zur Steigerung der Attraktivität unseres Fahrradverkehrs geleistet.“, so die Metternicher Stadträtin Julia Kübler.“, ein kleiner Beitrag zu dem Gesamtthema ist. Das als erstes.

    Zweitens wurde auch beschrieben, dass die CDU-Metternich sich für eine große Lösung nach Fertigstellung der L52 einsetzen wird. Eine vorherige bauliche Veränderung der Trierer Straße wird nicht möglich sein, bevor die Entlastungsstraße hierfür noch nicht fertig gestellt ist. Das Ziel der CDU-Metternich ist es hierbei, dass die Trierer Straße weiterhin zweispurig bleibt und die dann wegfallenden Spuren so verändert werden, dass eine breite Fahrradwegbahn möglich ist und die Anwohner noch möglichst ausreichende Parkplätze zur Verfügung gestellt bekommen. Denn es gehört auch zur Wahrheit, dass nicht jeder das von Ihnen favorisierte Fortbewegungsmittel Fahrrad nutzen will. Wenn Sie von Bassenheim bis beispielsweise zum Finanzamt mit dem Fahrrad unterwegs sind, sind dies mehr als 12 Kilometer pro Strecke. Fraglich, ob dies dann auch die Massen auf sich nehmen werden oder doch eher zum Auto greifen. Natürlich ist ein gut ausgebauter ÖPNV, auch außerhalb der Stadt Koblenz selbst unabdingbar dafür, dass eine von Ihnen erwünschte Verkehrswende kommt, dies sind aber im Verhältnis ganz andere Räder, die dort ins Laufen gebracht werden müssen.

    Ihren Hinweis, ob man das eigene Kind entlang der Trierer Straße fahren lassen würde, entbehrt ein wenig des guten Geschmacks, denn natürlich ist es keine Ideallösung, aber zumindest ein erster Schritt in die richtige Richtung, damit das Fahrradfahren in Metternich sicherer und einfacherer wird.

    Sehen Sie die Bemühungen der CDU-Metternich als das an, was es ist, ein kleiner Schritt für mehr Verkehrssicherheit, eingebettet in der Vision, dass die große Lösung, insbesondere für den neuralgischen Bereich der Trierer Straße, nicht verloren geht. Dafür setzt sich bisher sehr die CDU-Metternich ein.

    Und beim nächsten Mal machen Sie bitte aus einer Mücke keinen Elefanten.

    Herzlichst
    Sebastian Krupp

  3. Sehr geehrter Herr Krupp,
    es wäre schön wenn die CDU ein Problem als Problem benennt und öffentlich die von Frau Kübler angekündigte „große Lösung“ zur Diskussion stellt. Piktogramme an der Tankstelle oder versetzte Halteverbotschilder ist nicht der Rede wert. Das ist lächerlich. Eine „Große Lösung“ in Aussicht zu stellen, ist VOR einer Wahl billig. Die Trierer Straße muss rückgebaut werden. Der Ausbau in den 60er-Jahren war ein Fehler, die Anwohner haben damals dagegen geklagt und verloren. Die jetzige Maßnahme (Nordentlastung/-tangente) werden die Situation nicht zwangsläufig verbessern. die Anwohner brauchen unsere Solidarität. Letztendlich zählt das Ergebnis.
    1. Sicherer Fahrradweg und Bürgersteig für alle Teilnehmer. Es sind nicht alle „Kampfradler“ die sich ihren Platz im Straßenverkehr erkämpfen. Die Latte liegt vor einer Grundschule hoch: Für Kinder geeignet? Deshalb die Frage: Darf ihr Kind da Fahrradfahren? Man kann auch fragen: Kommt ein Student sicher von der Pollenfeldsiedlung zur Uni? Entfernung Metternich ins Zentrum: ca. 4 km. Wieviele Schüler fahren mit dem Fahrrad in die Stadt oder zur IGS ect.? Unterdurchschnittlich im weltweiten Vergleich!
    2. Die Anlieger der Hauptstraßen haben auch Rechte! Grenzwerte: Verkehrslärm, Feinstaub und Abgase (CO2 und NOX). Der Durchgangsverkehr muss begrenzt werden! Ist Straße Parkraum? Wem gehört die Straße?
    3. Die „Pendler“ brauchen eine Alternative zum MIV. Gesperrte Innenstädte in europäischen Metropole sind nur möglich weil ÖPNV (Straßenbahnen, S-Bahnen, Stadtbahnen, U-Bahnen mit Fahrradmitnahmemöglichkeit) und Fahrradwege radikal ausgebaut werden und wurden. Deshalb die Lösungsbeispiele. Bei der Bahntrasse Bassenheim nach Koblenz-Lützel (noch gewidmet) ist eine Überprüfung einer Nutzung als Stadtbahn lange überfällig! Es sind nicht nur die 12km sondern auch die 100 Höhenmeter von Koblenz nach Bassenheim.
    Koblenz ist Oberzentrum. 105.000 Arbeitnehmrer, 48.000 Einpendler auch aus größeren Entfernungen: Boppard, Treis-Karden, Neuwied, Lahnstein, Bad Ems ect.. Das ist mit einem RE bis zum Hauptbahnhof möglich – es fehlt die Verbindung nach Metternich. Metternich verändert sich zur Zeit stark. „Nachverdichtung“, Dienstleistungszentrum B9, Gewerbegebiet ect.

    Infrastruktur muss geplant werden. Davon kann ich im Artikel von Frau Kübler nichts lesen, da reicht meine Lesekompetenz wahrlich nicht aus. Betrachten Sie den „Elefanten“ als meine maßlose Enttäuschung. Von Frau Kübler ist es ein typischer Artikel VOR einer Wahl. Wir Bürger müssen in der Demokratie unsern Anspruch formulieren und ich hoffe Frau Kübler liest den Artikel nicht als einen persönlichen Angriff, sonder als Ansporn mit den Augen Lösungsansätze in anderen Städten zu klauen und in Koblenz umzusetzen.

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