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Bundeswasserstraße als Sportstätte

Die Segelkameradschaft Koblenz feiert ihr 50-jähriges Bestehen

Koblenz. „Wir haben das Glück, die stauregulierte Mosel für unseren Segelsport nutzen zu können“, sagte der Vorsitzende Dr. Michael Wunderlich auf der Feier zum 50-jährigen Bestehen Segelkameradschaft Koblenz. Im Bootshaus des Koblenzer Ruderclubs Rhenania kamen am Samstag, 11. Juni, Mitglieder und Gäste zusammen, um dieses Jubiläum gemeinsam zu begehen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung würdigten die Vertreter der Stadt Koblenz, der Segelverbände und der benachbarten Wassersportvereine das Engagement der Segelkameradschaft Koblenz (SKK) für den Segelsport.

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Glückwünsche des Vorsitzenden des Landesseglerverbandes Rheinland, Wolfgang Wagner (links), an die Segelkameradschaft Koblenz, vertreten durch deren Vorsitzenden Dr. Michael Wunderlich (rechts).

„Die 60er-Jahre des vorigen Jahrhunderts ermöglichten mit dem Werkstoff GfK die preiswerte Fertigung von Booten. Viele Wassersportvereine wurden in dieser Zeit gegründet“, so der Vorsitzende des Landesseglerverbandes Wolfgang Wagner. Das traf auch für die SKK zu, die 1966 unter dem Dach des Yacht Clubs Rhein/ Mosel von Bundeswehrangehörigen gegründet wurde, aber schon zwei Jahre später eigenständig ihren Weg ging. Heute hat der Verein nur zivile Mitglieder, von denen viele aktiv segeln. In einem Rückblick auf die vergangenen Jahrzehnte wurde deutlich, welche Anstrengungen der Verein unternehmen musste, um mit Hochwasserereignissen fertig zu werden. Auch die Unterhaltung des Hafens erforderten neben den Eigenleistungen der Mitglieder die finanziellen Möglichkeiten heraus.

An den Leiter des Sport- und Bäderamtes, Rüdiger Sonntag, gewandt meinte der SKK-Vorsitzende: „Heute möchten wir der Stadt Koblenz aufrichtig für ihre finanzielle Unterstützung danken, ohne die manches nicht möglich gewesen wäre. Dem Segler Fachverband Rheinland und anderen Verbänden sind wir gleichermaßen zu Dank verpflichtet.“ Die Grußworte und guten Wünschen für die weitere Zukunft des Vereins zeigten, dass ein harmonisches Verhältnis zu den benachbarten Wassersportvereinen wie dem Yacht Club Rhein/Mosel, dem Segel- und Motoryacht Club Koblenz und dem Postsportverein Koblenz besteht.

„Unser Heimatrevier ist die Mosel. Mit unseren Booten besuchen wir aber auch andere Gewässer wie das Wattenmeer, die Ostsee, das Mittelmeer und die Binnenseen in Deutschland, Norditalien oder der Niederlande“, erklärte Wunderlich. Das mediterrane Buffet, das die Küche des Restaurants Delphi im Rhenania Bootshaus auftischte, ließ Urlaubsstimmung aufkommen. Bei Musik, Tanz und guter Stimmung klang der Abend aus.

Quelle RZ Sonderausgabe Wir von hier – 01.07.2016

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