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Gefährliche Ecke: Stadt will Teil des Grundstücks verkaufen

Verkehr: Straße und Gehweg in Metternich sollen etwas breiter werden

Metternich. Seit vielen Jahren ist die Ecke Oberdorfstraße/Trierer Straße ein Ärgernis für die Metternicher: Sie ist eng, unübersichtlich und gefährlich, gerade große Fahrzeuge kommen kaum aneinander vorbei, und im Jahr 2002 wurde hier sogar ein achtjähriger Junge von einem Bus überrollt und getötet. 2009 schon kaufte die Stadt deshalb für 100 000 Euro das marode Eckhaus an der Abzweigung, wollte es abreißen und die Kreuzung verbreitern. Nun, sechs Jahre später, will sie einen großen Teil des Grundstücks wieder verkaufen. Ursprünglich war einmal angedacht, die Kreuzung zu vergrößern und auf dem Rest des Eckgrundstücks einen kleinen Platz mit Bänken und Bäumen anzulegen. Tatsächlich ist hier seit Jahren nichts passiert – und nun teilt die Stadt auf Anfrage der CDU mit, dass das Tiefbauamt an dieser Stelle „eine geringfügige Aufweitung der Straßenfläche“ plant. Der zurzeit kaum vorhandene Gehweg soll verbreitert werden.

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Die Ecke Oberdorfstraße/Trierer Straße ist gerade für große Fahrzeuge ein Nadelöhr, und auch der Gehweg ist viel zu schmal. Seit Jahren tut sich hier dennoch nichts, obwohl die Stadt das Eckhaus 2009 gekauft hat. Archivbild: Demleitner

Die Grundstücksfläche, die nicht dafür benötigt wird, soll wieder vermarktet werden. Tatsächlich sind bereits zwei Kaufinteressenten an die Stadt herangetreten, schreibt diese, die unabhängig voneinander ihre Vorstellungen präsentieren sollten. Dies ist nicht der erste Versuch, das Grundstück an den Mann zu bringen. Denn ganz neu ist die Idee, das Grundstück zu verkaufen, nicht: Schon 2013 fragte die Stadt bei den direkten Nachbarn nach, ob sie am Erwerb interessiert seien, was nicht der Fall war. Und auf Anfrage der FDP Anfang dieses Jahres teilte die Stadt mit, dass schon 2014 Gespräche mit Kaufinteressenten geführt wurden, der letzte Interessent aber Anfang 2015 absprang. Eine Platzgestaltung hingegen lehnte man aus „Verkehrssicherheitsgründen“ ab. sem

Quelle Rhein Zeitung 04.09.2015

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