Anzeige
Startseite » Unterseiten » Gedanken zum Flüchtlingsdrama

Gedanken zum Flüchtlingsdrama

von Anne Weinand in Kowelenzer Mundart

Flüchtlingsdrama – fürchterlich – dat gewt em Herz – en teehfe Stich;
Wat kann ma dohn – gän Flüchtlingsschlepper – die hirnverbrannte
skrupellose Nepper?; – egal es dänne dä Mensche Leid – schlemm
dat et es bal suweit – dat ma sein Gedanke – die do komme
zwangsläufisch – onnerdrecke moss
moss dat säin – die Rechte gross? ; – die Zäit han isch net metgemacht
doch die Geschicht säht – gewt got acht – dat suwat net nochmol passiert
ma weiss – wo dat hat hingefiehrt!

Wahre erzählte Berichte dä Geschichte!
Die Politik es häi gefordert – domet dat ganze net mie offlodert!
Wenn ma die ville Mensche seht – häit durch TV – en Züsch – on Boote
Ihr Heimat verlosse off Däiwel komm raus – mein Gott
wat wierd do draus ? – ; dat mischt betroffe – do kann ma nur hoffe
dat Lösunge were gefonne – die richtisch säin fier Alte on Junge!

anne_weinand_150„Animiert hat mich dat Kättsche – die Gedichtjer mir schon emmer han vill Freud gemacht. Wenn ich die gelese en dä Zeitung, han ich herzlich offt gelacht“, schreibt uns Anne Weinand aus Brey. Genau wie Katharina Schaaf ist auch Anne Weinand in Metternich groß geworden. „Mundartgedichtjer zo erhalle – gär och ich bei helfe dät – dat dät mir werklich got gefalle – sonst es et bal dozo zo spät.“

Quelle RZ Sonderausgabe Wir von hier 30.10.2015

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.Benötigte Felder sind markiert *

*

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .