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Projekte der Universitätsbibliothek mit 182.000 Euro gefördert

Einen Bewilligungsbescheid über 182.000 Euro überreichte der rheinland-pfälzische Minister für Wissenschaft und Gesundheit, Clemens Hoch, dem Vizepräsidenten für Koblenz der Universität Koblenz-Landau, Prof. Dr. Stefan Wehner, für die Modernisierung des Bibliotheks-Managementsystems der Universität in Koblenz und den Erwerb neuer digitaler Ressourcen.

Die Mittel werden eingesetzt, um mit der Einführung eines cloudbasierten „Next Generation Library Systems“ (NGS) und eines „Discovery Systems“, das auf Suchmaschinen-Technologien basiert, die Digitalisierung der Universitätsbibliothek Koblenz voranzutreiben. Zudem soll der digitale Bibliotheksbestand deutlich erweitert werden.

Sie stehen für zeitgemäße Bibliotheksstrukturen, von denen Studierende und Forschende auch künftig profitieren (v.l.n.r): Minister Clemens Hoch, Vizepräsident Prof. Dr. Stefan Wehner, MdL Dr. Anna Köbberling, Dr. Ralf Grunder. Foto: Universität Koblenz-Landau/Thomas Frey

Mit diesen Neuerungen lässt sich die wachsende Zahl von digitalen Inhalten in den Bibliothekssystemen optimal verwalten und ihre Zugänglichkeit für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Studierende nachhaltig verbessern. Auch der erhöhte Umfang des digitalen Literaturangebots wird Forschenden und Studierenden die Arbeit erleichtern. „Die bewilligten Projekte sind ein wichtiger Baustein in der Hochschulstrukturreform der künftigen Universität Koblenz. Sie tragen dazu bei, dass die künftige Universität Koblenz mit modernen Bibliotheksstrukturen an den Start geht und somit attraktiv für Studierende und Forschende ist“, so Minister Clemens Hoch. „Der Umstieg auf moderne zeitgemäße Bibliotheksmanagementsysteme, um zeit- und ortsunabhängig sowie kontaktlos Zugang zu wissenschaftlicher Literatur zu gewährleisten, stellt eine zentrale Aufgabe aller Hochschulbibliotheken im Land in den kommenden Jahren dar. Hier unterstützt das Land die Hochschulen gerne bei ihren zahlreichen Digitalisierungsaufgaben, die im Zuge der Pandemie dringlicher und umfangreicher geworden sind und stellt ihnen insgesamt 50 Millionen Euro im Rahmen des Corona-Sondervermögens zur Verfügung.“ Die wissenschaftlichen Bibliotheken hätten für ihr Engagement in der Pandemie den größten Respekt verdient.

“Das neue Bibliotheksmanagementsystem wird dazu beitragen, allen Nutzerinnen und Nutzern der Universitätsbibliothek in Koblenz elektronische Ressourcen noch leichter verfügbar zu machen. Studierende wie Forschende haben so auch in Zukunft einen optimalen Zugang zur Literatur der Universitätsbibliothek – wo auch immer sie sich gerade aufhalten. Verbesserte Online-Recherchemöglichkeiten werden erleichtern, Studium und Forschung mit individuellen Lebenssituationen und einer zunehmenden Mobilität in Einklang zu bringen. Zudem werden zahlreiche neue digitale Literaturangebote die Nutzung der Universitätsbibliothek noch effektiver und attraktiver machen“, betonte Prof. Dr. Stefan Wehner, Vizepräsident für Koblenz der Universität Koblenz-Landau.

Hintergrund:

Die Bibliotheken sind zentrale Infrastruktureinrichtungen der Hochschulen und stellen die Literatur- und Informationsversorgung ihrer Einrichtungen und damit die Funktions- und Wettbewerbsfähigkeit von Forschung, Lehre und Studium sicher. Durch die Kontakt­beschränkungen während der Corona-Pandemie konnten Studierende, Lehrende und Forschende nicht vor Ort Literatur recherchieren, sondern mussten dezentral – von zu Hause – auf Literaturbestände zugreifen. Digitale Formate des wissenschaftlichen Diskurses wie digitale Veröffentlichungen oder digitale Forschungsdaten wurden im Zuge der Corona-Pandemie deshalb deutlich intensiver genutzt als zuvor. Ein „Next Generation Library System“ (NGS) erleichtert den Bibliotheken Erwerbung, Management und Recherche von elektronischen Ressourcen. Außerdem tragen die Einführung des NGS sowie des Discovery Systems zu einer stärkeren Vereinheitlichung der eingesetzten Systeme in den rheinland-pfälzischen Bibliotheken bei, woraus Synergien wie etwa der Aufbau gemeinsamer Expertise oder die Harmonisierung von Suchmöglichkeiten entstehen.

Dr. Birgit Förg Universität Koblenz-Landau – 08.03.2022

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