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Student der Uni Koblenz unterstützt Ahrtal-Helfer durch Kartierung

Michael Pospiech, Student des Fachs BioGeoWissenschaften an der Universität in Koblenz, unterstützt auf ungewöhnliche Weise die Hilfsarbeiten nach der Flutkatastrophe im Ahrtal: Er erstellte eine Informationskarte für Betroffene wie auch Helfer und aktualisiert diese kontinuierlich im Auftrag des Helfer-Stabs Hochwasser Ahrtal.  

Michael Pospiech – Student Uni Koblenz

Die Karte „Informationskarte Hochwasser Ahrtal 2021“ beinhaltet Informationen zu den Standorten verschiedenster Angebote wie zum Beispiel Camps/Unterkunft für freiwillige Helfer, Infopoints, mobile Toiletten, Verpflegungsstellen, Zustand der Brücken und vielem mehr. Sie dient damit als eine Übersicht, um Betroffenen und Helfern einen Überblick über die verschiedenen Angebote, zum Beispiel der Versorgung im Ahrtal zu verschaffen.

Gerade von freiwilligen Helfern, die von außerhalb des Ahrtals kamen und noch kommen, wurde und wird die Kartierung sehr begrüßt. Denn bereits im Hinblick auf die Planung der Unterstützung im Ahrtal ist sie sehr hilfreich. Da es sich bei der Karte um eine Informationskarte von Helfern für Betroffene und Helfer vor Ort handelt, kann Pospiech zeitnah Informationen und Änderungswünsche einpflegen. So arbeitet er Hand in Hand mit den Helfern vor Ort an den Aktualisierungen und Erweiterungen der Informationskarte.

Die Karte entstand im Zuge des sechswöchigen Betriebspraktikums von Michael Pospiech beim Helfer-Stab Hochwasser Ahrtal. Der Helfer-Stab nahm Kontakt zu Prof. Dr. Klaus Fischer, dem Leiter des Instituts für Integrierte Naturwissenschaften  der Universität in Koblenz auf. Dieser versandte eine Rundmail an die relevanten Studierenden zum Thema „Kartierung und graphische Darstellung von Sammlungs- und Versorgungsstellen“. Pospiech war sehr interessiert und nahm sofort Kontakt zu dem Helfer-Stab auf.

Durch sein Bachelor-Studium BioGeoWissenschaften an der Universität in Koblenz war der 26-jährige Westerwälder mit den GeoinformationssystemSoftwareprodukten ArcGIS vertraut und verfügte bereits über einen Account für deren Nutzung.

Der Bachelorstudiengang BioGeoWissenschaften der Universität in Koblenz nimmt Natur und Umwelt unter die Lupe. Er richtet sich an alle, die sich für eine natur- und umweltwissenschaftliche Ausbildung interessieren. Das Studium verbindet die Schwerpunktfächer Biologie und Geographie und ergänzt diese durch Grundlagenwissen aus Chemie, Physik und Statistik sowie durch sozioökonomische und planerische Lehrveranstaltungen. In Praktika, Vorlesungen und Seminaren beschäftigen sich die Studierenden intensiv mit biologischen und geoökologischen Aspekten von Geoökosystemen. Ein starker Praxisbezug wird unter anderem durch ein sechswöchiges außeruniversitäres Betriebspraktikum hergestellt. Im Rahmen eines Forschungsprojekts erhalten sie die Gelegenheit, ihre bislang erworbenen Kenntnisse auf einen konkreten Landschaftsausschnitt bzw. eine konkrete Fragestellung anzuwenden.

Dr. Birgit Frög Universität Koblenz Landau – 25.11.2021

 

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