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Linksabbiegespur zum Aldimarkt in Metternich geplant

Ausschuss stellt Weichen für neuen Verkehrsfluss in der Trierer Straße

Wer bislang von Rübenach oder vom Metternicher Oberdorf mit dem Auto zum Aldimarkt in der Trierer Straße fahren wollte, der musste einen gehörigen Umweg in Kauf nehmen, um auf die gegenüberliegende Fahrbahnseite zu gelangen. Denn ein Linksabbiegen ist an dieser Stelle nicht erlaubt und nicht möglich. Dies soll in Zukunft anders werden: Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Mobilität entschied in seiner jüngsten Sitzung einstimmig bei einer Enthaltung, dass an dieser Stelle in der Trierer Straße eine Linksabbiegespur angelegt werden soll, unmittelbar vor der ehemaligen Klosterbrauerei gelegen.

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Rhein Zeitung  – 07.09.2021

7 Kommentare

  1. In der RZ vom 7.9.21 habe ich mit Interesse gelesen, dass die Verkehrsführung der Trierer Strasse im Bereich des Aldimarkte dahingehend geändert werden soll, dass von Rübenach kommend eine Linksabbiegerspur zum Aldimarkt sowie eine Fußgängerampel eingerichtet werden soll.
    Bei allem Verständnis für das Interesse an einer Linksabbiegemöglichkeit zum Aldi stellt sich mir als Anlieger des Rohrerhofes die Frage, wie die Zufahrt vom Rohrerhof auf die Trierer Strasse geregelt werden soll. Hier ist keine Einfädelungsspur vorhanden und die Sicht nach hinten auf den fließenden Verkehr der Trierer Strasse u.a. aufgrund eines Geländers der Trierer Strasse nicht möglich.
    Gegenüber der Einfahrt zum Aldi befindet sich die einzige Ausfahrtmöglichkeit vom Rohrerhof für das gesamte Gebiet unterhalb der Trierer Strasse bis zur Mosel. Die Ausfahrt muß daher von allen Anliegern sowie Besuchern genutzt werden und die Verkehrssituation ist hier bereits jetzt schwierig. Das Gebiet enthält u.a. mehrere Mehrfamilienhäuser, einen Segelverein und wird auch von vielen Personen als Zufahrt zum Moselwegspazierweg genutzt. Es ist bereits jetzt häufig sehr schwierig auf die Trierer Strasse einzufädeln. Der Geradeausverkehr verläuft wegen der rechts parkenden Autos über die linke Spur, so dass ein Einfädeln nur über ein vorsichtiges Herantasten auf die rechte Spur der Trierer Strasse möglich ist. Wie soll die Zufahrt auf die Trierer Strasse künftig erfolgen? Gibt es für die Zufahrt vom Rohrerhof eine eigene Ampelzufahrt und -regelung oder soll die Abbiegespur zum Aldi auf die bisher zweispurige Gegenfahrbahn Richtung Rübenach?
    Ist eine Ortsbesichtigung vorgesehen, bei der den Anwohnern des Rohrerhofes Gelegenheit zur Teilnahme gegeben wird, um unter Würdigung aller Aspekte zu einer Gesamtlösung zu kommen?

  2. „Jedem Menschen recht getan, ist eine Kunst, die Niemand kann“. Natürlich sollten auch Bewohner_innen des Umfeldes gehört und womöglich berücksichtigt werden. Damit sollte das Projekt aber nicht in Frage gestellt werden. Wenn man demnächst aus Richtung Rübenach oder Oberdorf kommend, am Aldi links abbiegen kann und auch darf, ist das für viele eine deutliche Entlastung und bringt für diese Aldi-Filiale sicher auch mehr Kunden. Nicht jeder machte sich bisher die Mühe, einen Wendeplatz zu suchen, um dann erst diesen Supermarkt anfahren zu können. Diese bisherige unnütze Herumrangiererei, hauptsächlich vor der kleinen Sparkassenfilliale, belastete zudem auch noch unsere Umwelt zusätzlich. Man möchte nur hoffen, dass das Schild „Vorgeschriebene Fahrtrichtung rechts“, bei der Ausfahrt vom Aldi-Parkplatz dann ebenfalls endlich wegfällt. Ansonsten ist man auch hier weiterhin darauf angewiesen, sich einen Wendepunkt suchen zu müssen, um in Richtung Lützel fahren zu können. In Moselweiß, am Ende der Kurt-Schumacher-Brücke, wird man durch ein solches Schild, resp. die dortige Verkehrsführung seit Jahren genötigt, die Einfahrt zum Kemperhof als Wendeplatz zu mißbrauchen, um in Richtung Rauental zu fahren. Die Patienten_innen dort sind alles andere als begeistert, ob dieser zusätzlichen Umweltbelastung, könnte ich mir vorstellen.

    • Zu Tabbert:
      Es gibt in Höhe der Einmündung auf der gegenüberliegenden Straßenseite einen großen Verkehrsspiegel, der ein gefahrloses Einfahren auf die Trierer Straße ermöglicht.

      Zu Kowalski:
      Ich passe meine Einkaufsziele meiner Wegstrecke an. Bei der Vielzahl der Einkaufsmärkte in naher Umgebung (u.a. 4 Aldi) kann man seine Einkäufe ohne Wendemanöver, Umwege oder aufwendige Linksabbiegespur erledigen.

  3. @Kohler:
    „Anpassen ohne Umwege und Wendemanöver“ (?)
    Wie soll das gehen? Das klingt aber mal so richtig schlau.! Ich fahre zum Beispiel von Rübenach nach Metternich zum Arzt. Und nun von da aus „ohne Umwege und Wendemanöver“ zum nächstgelegenen Aldi, aha!
    Also auf dem Nachhauseweg von Metternich zurück nach Rübenach, fahre ich dann ohne Umwege zu einem anderen Aldi… nach Moselweiß, ins Industriegebiet oder nach Mülheim-Kärlich.
    Und das dann ganz ohne Wendemanöver… toll. Das ist doch mal ein prima Vorschlag.
    Vielen Dank für diesen Tipp. Unsere Umwelt wird es uns danken. Ich bin geradezu begeistert.

  4. @Kowalski
    Ich erledige Arztbesuche, Freizeitaktivitäten, Einkäufe grundsätzlich zu Fuß und mit dem Rad. Der eine Pkw in unserem Haushalt wird nur 1-2mal die Woche benutzt, wobei im Rahmen dieser notwendigen Fahrten mit Plan und ohne Umwege auch Märkte für größere Einkäufe angesteuert werden. Da eine Vielzahl von Menschen fast täglich das Auto nutzen müssen, lässt sich mit meinem Vorschlag sicher eine optimale, umweltschonende Fahrtstrecke für den Einkauf finden. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, dies kostengünstig mit einem Monatsticket für den ÖPVN zu erledigen. In Metternich gibt es in unmittelbarer Nähe von Aldi, CIM, Edeka/Norma/Rossmann Bushaltestellen.
    In diesem Sinne, Tom Kohler, bejahender Umweltschützer, aber kein Klimaaktivist.

  5. @Kohler
    Ihre Umweltbewusste Einstellung ist sehr bewundernswert, lenkt aber leider erheblich vom eigentlichen Thema ab. Es ist mir in meinem betagten Alter aus gesundheitlichen Gründen leider nicht möglich, vom höchsten Punkt in Rübenach mit dem Fahrrad zum Metternicher CIM zu fahren. Vor Allem der Heimweg würde absolut nicht funktionieren. Dazu dann auch noch mit dem Fahrrad meine Monatseinkäufe machen zu wollen, grenzt an Utopie. Glückwunsch zu Ihrer Kondition. Auch jüngere Menschen aus Wolken zum Beispiel, haben ein ähnliches Problem, wenn diese ihre Arztbesuche im CIM mit den Einkäufen beim Aldi ohne Umwege verrichten möchten. Es liegt eben kein näher liegender Aldi auf dem Hin- oder Heimweg. Und mit dem Fahrrad ist das illusorisch.

    Mehr ÖPNV auf die Schiene, mehr Windkraft dort, wo Energie gebraucht wird, Solarzellen auf alle Dächer, deutliche Dezentralisierung der Energiegewinnung und schrittweise Entmachtung der Energiekonzerne, bezahlbarer Wohnraum, und/oder Arbeitsplätze dort schaffen, wo Wohnraum bezahlbar ist… und ein für Alle erreichbarer Aldi, bei dem die An- und Abfahrt nicht durch abstruse Verkehrsregeln behindert wird.
    (-_-)

  6. Nachtrag:
    Meine Gattin fährt nahezu alle Wege täglich mit ÖPNV, aber es geht doch hier nicht um einen Wettstreit, wer hier der/die Umweltbewusstere ist. Es geht um abstruse Verkehrsführungen in Koblenz und eine, allem Anschein nach, „Linksabbieger-Phobie“ eines einzelnen Sachbearbeiters oder einer Abteilung. Um den fließenden Verkehr nicht zu behindern – und somit indirekt für noch mehr Verkehrsaufkommen zu sorgen, wird viel Lebensqualität geopfert… gerade in Metternich und Rübenach. Anstatt endlich den zweiten Teil der Nordtangente um das Metternicher Feld und am BWZK vorbei zu führen, wurde die Triererstraße bisher als „Ersatzschnellstraße“ für Anwohner der Vordereifel optimiert.

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