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Experten-Vortrag war ein Riesenerfolg

Viele Fragen, eindrucksvolle Fotos und handfeste Tipps aus der Praxis – so kann man das Ergebnis des ersten Expertenvortrags der Alloheim Senioren-Residenz „Theresiahaus“ zusammenfassen. Eingeladen war der Berliner Mediziner Prof. Dr. Hans-Jürgen Tietz, der seine jahrelangen Erfahrungen und Beobachtungen aus der „Welt der Pilzinfektionen“ vielen interessierten Bürgern der Region verständlich nahebrachte. Corona-bedingt fand der Vortrag als Online-Veranstaltung statt – mit einem für alle Teilnehmer sehr positiven Ausblick.

Professor Dr. Hans-Jürgen Tietz, der einen Lehrstuhl an der Berliner Humboldt-Universität hat, jahrelang an der Charité wirkte und auch als Forscher und Fachbuchautor als „der Pilz-Experte“ schlechthin gilt, zog seine Zuhörer rasch in den Bann. Auf humorige und sehr verständliche Art entführte er das Publikum in die besondere Welt der Pilze und Mykosen. „Selbst viele Profi-Fußballer leiden jahrelang an Fuß- oder Nagelpilzinfektionen“, berichtete Tietz, der zugab, dass ihn der medizinische Bereich von Pilzerkrankungen seit vielen Jahren fasziniert. In seinem Vortrag zeigte er Beispiele aus der Praxis über alle Altersgruppen hinweg und die jeweiligen Behandlungserfolge. „Ob Kinder oder Senioren: Pilzinfektionen verschonen niemanden“, fasste Tietz zusammen und ergänzte: „Aus falscher Scham oder weil man auf sinnlose Werbeversprechen hereingefallen ist, finden sich viele Betroffene irgendwann mit ihrer Pilzerkrankung ab und meinen, man könnte nichts dagegen unternehmen. Das ist nicht nur falsch, sondern auch gefährlich!“

Prof. Tietz wies darauf hin, dass Pilzinfektionen auch im Zuge der Pandemie auffallend angestiegen seien, da Berufsbereiche wie die Fußpflege oder Podologie nur eingeschränkt aktiv werden konnten. Anhand verschiedener Vorher-Nachher-Fotos beschrieb der Experte Heilungsverläufe, aber auch ähnlich erscheinende Erkrankungen wie Schuppenflechten, die sich – so seine Erfahrungen – besonders bei älteren Menschen auch durch die Medikamenteneinnahme von Blutdrucksenkern als Nebenwirkung entwickeln könnten.

In der anschließenden Fragerunde drehte sich dann neben vorbeugenden Maßnahmen vornehmlich alles um die Frage, wie man besonders Fuß- oder Nagelpilzerkrankungen am besten behandelt. Prof. Tietz empfahl eine Harnstoff-Bifozanol-haltige Canesten-Therapie aus der Apotheke. „Damit“, so Tietz in seinem Fazit, „ist das Pilzproblem schmerzlos und vor allem effektiv und gründlich zu lösen.“ Viele bevorzugen diese Mittel gegen Nagelpilz, weil sich bereits nach zwei Wochen sichtbare Behandlungsfortschritte zeigen.

Nach der großen Resonanz des ersten Expertengesprächs plant die Alloheim Senioren-Residenz bereits den nächsten Vortrag rund um das Thema „Gefäßerkrankungen“. Alle Vorträge sind auf der Webseite der Einrichtung als Videomitschnitt hinterlegt.

Ilka Jung Seniorenresidenz Theresiahaus – 07.07.2021

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