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Ergebnis der Landtagswahl vom 14. März 2021

So wurde u. a. in Metternich gewählt

Schnellauswertung auf der Basis des vorläufigen amtlichen Endergebnisses. KoStatlS – Koblenz Statistisches Informations-System Beobachtungsfeld Wahlen. Ergebnisse siehe hier.

Redaktion unser-ruebenach.de – 15.03.2021

2 Kommentare

  1. Herzlichen Glückwunsch Frau Dr. Anna Köbberling für ihre Bestätigung als Landtagsabgeordnete. Mit einem (1) Prozent Vorsprung oder 1000 Stimmen denkbar knapp. Metternich ist für keine Partei eine Hochburg noch Kellergebiet. Scheinbar fühlen wir Metternicher uns von keiner Partei verantwortungvoll vertreten. Unsere politischen Vertreter feiern den Erfolg einer 30km/h Geschwindigkeitsbegrenzung und einen kleinen solitären Fahradweg von 1,8 km Länge. Jede Partei möchte den Uni-Standort Koblenz stärken. Ein ganz wichtiger Punkt ist natürlich die Benennung einer Straße nach Philipp-Dott. Mehr Probleme haben wir nicht! Glückliches Koblenz.

    Die Trierer Straße wird nach wie vor an einigen Stellen, auch nach der Umgestaltung, eine vierspurige Stadtautobahn sein.
    „Jeder wohnt da was er verdient“ – dieser querformulierte Satz von einem städtischen Mitarbeiter – bedeutet die verantwortungslose Handlungsweise gegenüber Anwohnern an stark befahrenen Durchgangsstraßen. Es wurden drei neue Parkhäuser in Metternich und eins in Moselweiß gebaut. Toll, das bedeutet mehr MIVerkehr auf dem Weg zur Arbeit und zurück. Das Schüler-Abo auf einer Strecke und zeitlich begrenzt kostet mehr als der Studierendenauweis incl. Freifahrt – immer und auf allen Strecken incl Bahn – für Studierende. Von einem günstigen Arbeitnemer-Ticket ganz zu schweigen. Wir sind Automobil!

    Was wäre von „Mainz“ zu erwarten?
    Vor dreizig Jahren, mit Amtsantritt der SPD, war der Rheinland-Pfalz-Takt wegweisend. Landesentwicklungsprogramm IV in der Ursprungsfassung sah vor neue Baugebiete nur noch an Bahnhaltepunkten zu genehmigen. Synergien nutzen! Rudolf Scharping hat man auf Bundesebene erfolgreich weggemobbt, er wollte das 3-Liter-Auto. Das war ein running Gag: 3 Liter Hubraum, ha, ha, ha. Diese ökologische Kopetenz ist lange verblasst.

    Der Klimawandel und entsprechende lange überfällige Maßnahmen sind in aller Munde. Die EU gibt durch Grenzwerte die Richtung vor. Allen ist klar, es werden die Ärmeren stärker betroffen sein. Arbeitsplätze müssen auch ohne eigenen PKW erreichbar sein. Der Bahnhaltepunkt im Verwaltungszentrum Moselweiß wartet auf die Umsetzung. Die Bahntrasse Koblenz-Bassenheim wird totgeschwiegen. Es geht nicht um ein paar hundert Arbeitnehmer. Um zu sehen was vorgeht, sollte man seinen Elfenbeinturm verlassen, dann wird man den Handlungsdruck erkennen. Das Gutachten, im Stadtrat beschlossen, wird scheinbar nicht bearbeitet und keinen juckt es.

    Es gibt das Bundesprogramm des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (GVFG), das wurde jetzt nochmal wesentlich erweitert und weiter Projekt werden gefördert. Es geht um Milliarden. Nein, es geht um unsere Zukunft ob wir zukünftig eine Infrastruktur haben, die die Bedürfnisse der Arbeiter, Schüler und Studenten berücksichtigt. Es ist keine Petitesse.

    Baden-Würtemberg (BW) hat 20 Neumeldungen darunter befinden sich allein neun Vorschläge zum Fördertatbestand ‚Grunderneuerung von Verkehrswegen‘, vier Vorschläge zum barrierefreien Ausbau von Haltestellen, zwei Kapazitätserhöhungen der Verkehrsinfrastruktur, eine Elektrifizierung und eine Reaktivierung. So die offizielle Mitteilung auf der BW-Internet-Seite.

    „Wir mit Ihr“ hat für einen Regierungsauftrag gereicht, hoffen wir auf programmatisches Handeln.

  2. Rudolf Kowalski

    Leider ist der Running-Gag mit dem „Drei-Liter-Auto“, also drei ltr. Verbrauch vs. drei ltr. Hubraum, inzwischen völlig überholt. Inzwischen bauen wir in Deutschland lieber Elektro-SUVs für den Innestadteinkauf mit 2,5 Tonnen Eigengewicht, die jenseits von 250 km/h schnell sind… der Umwelt zuliebe selbstverständlich. Die seltenen Erden, die für diese Batterie-Elektro-Autos resp. deren Akkus gebraucht werden und inzwischen schon immer seltener und teurer werden, hinterlassen natürlich einen „lupenreinen“ ökoligischen Abdruck – ja nee, iss klar. Dafür werden auch keine Kinder in Bergwerke geschickt, nein. Da werden auch nicht Millionen und Abermillionen dringend benötigtem Trinkwassers vernichtet, nein. Elektro-Autos sind ja sauber. Vor Allem natürlich Batterie betriebene SUVs und Hochleistungssportwagen. Bitte glaubt nun nicht, unsere Politiker*innen, seien zu wenig informiert, oder gar zu wenig kompetent, um im Thema zu sein. man wird uns diese Widersprüchlichkeiten und diesen Unsinn schon zur rechten Zeit erklären – aber erst dann – doch nicht jetzt.
    Jetzt sollen wir Alle erst einmal diesen Unsinn mitmachen, die Automobilwirtschaft stärken und diese hoch überteuerten und mit unseren eigenen Steuergeldern subventionierten Dinger kaufen. Erst wenn dieser Markt abgeschöpft ist, wird man seitens der deutschen Auto-Industrie und der Politiker*innen bemerken, dass man hier womöglich falsch gelegen haben könnte und dass dann etwas völlig Neues auf den Markt kommt.
    Synthetische Kraftstoffe womöglich?

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