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Tempo 30 in sensiblen Bereichen im Stadtgebiet

Der Gesetzgeber hat die Möglichkeit der innerörtlichen Geschwindigkeitsreduzierung auf 30 km/h im unmittelbaren Bereich vor sensiblen Einrichtungen geschaffen. Das sind Kindergärten, Kindertagesstätten, allgemeinbildende Schulen, Förderschulen, Alten- und Pflegeheime und Krankenhäuser. Die Untere Straßenverkehrsbehörde das ganze Koblenzer Stadtgebiet daraufhin untersucht und aus Gründen der Sicherheit und Ordnung des Verkehrs vor insgesamt 24 Einrichtungen die Geschwindigkeitsreduzierung auf 30 km/h streckenbezogen angeordnet. Nun beginnt die Umsetzungsphase, bei der noch im ersten Halbjahr 2021 vor 23 Einrichtungen die neue Beschilderung angebracht werden kann. Vor folgenden Einrichtungen wird künftig die Geschwindigkeit auf 30 km/h reduziert:

Metternich:

  • Integrierte Gesamtschule Koblenz (Eifelstraße)
  • Kinderhaus Klitzeklein (Trierer Straße)

Stadt Koblenz – 18.02.2021

Ein Kommentar

  1. Nur 24 sensible Bereiche, in allen Stadtteilen hat man im Stadtgebiet gefunden. Ein Schüler ist nicht erst vor der Schule gefährdet, sondern auf dem gesamten Schulweg. Nur Kinder von Helikoptereltern landen vor der Schule. In der Landeshauptstadt hat man das Problem erkannt und folgendermaßen gelöst: Im gesamten Stadtgebiet 30 km/h. Einfach, da gibt es keinen Schilderwald und Unklarheiten!

    Beispiel aus Koblenz:
    In Rübenach, die stark befahrene Aachener Straße, eng, unübersichtlich, mit einigen Geschäften mit Zugang von der Hauptstraße, Zuweg zur Grundschule und Kindergarten, wird die Geschwindigkeitsdifferenz von 50km/h (14m/sec) nicht als Gefahrenquelle erkannt. Der Amtsleiter vom Bauamt ist sich sicher: Gemessene Durchschnittsgeschwindigkeit rechtfertigt keine Begrenzung auf 30 km/h.

    Der Bubenheimer Weg, besonders Kreuzung Pollenfeldweg, ist ein Unfallschwerpunkt. Bubenheimer Weg ist ein Schulweg, hat nur auf einer Seite ein Gehweg, ist aber nicht würdig, dass der Verkehr etwas eingebremst wird.

    Die Rübenacher Straße ist eine stark befahrene Straße, bei hohem Verkehrsaufkommen fährt man keine 50, in anderen Zeiten auch nicht. Das Ergebnis: Wieder hat man einen „Jungbaum“ umgefahren. Ist es so schwer vorzustellen, dass nächste mal sind es Schüler an der Bushaltestelle?

    Es gibt nicht nur die Möglichkeit die Geschwindigkeit auf 30 km/h zu reduzieren. Das Problem ist die Geschwindigkeitsdifferenz der unterschiedlichen Verkehrsteilnehmer und der fehlende Platz den Verkehrsraum sicher miteinander zu nutzen.
    Folgende Möglichkeiten sollte man nutzen:
    – Fahrradstraße. z.B. Koblenzer Straße, Moselweißer Straße, obere Trierer Straße, Bubenheimer Weg
    – Verkehrsberuhigte Straße. z.B. Raiffeisenstraße, Oberdorfstraße, gesamte Oberdorf
    – Fußgängerzone. Zweitweilige Sperrung für motorisierten Verkehr. z.B. vor der Grundschule Oberdorf, Engstelle Oberdorfstraße

    Der neue Stadtrat bewegt einiges, großes Lob. Man spürt aber auch deutlich, die Auto-Lobby wehrt sich mich Händen und Füßen. Nach der Herborn-Katastrophe war die Umgehungsstraße Metternich ganz schnell fertig und die Trierer Straße gesperrt. Hoffen wir, dass der Amtsleiter Flöck eine schnellere, weniger schmerzliche Lernkurve hat.

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