MdB Josef Oster besucht den Medizincampus im Metternich
Wie läuft das Pilotprojekt Medizincampus in Koblenz? Im Rahmen seiner Sommertour unter dem Motto „Gesundheit“ machte der Koblenzer CDU-Bundestagsabgeordnete Josef Oster auch Station am Bundeswehrzentralkrankenhaus (BWZK), um sich über das neue Studienangebot der Johannes-Gutenberg-Universität (JGU) Mainz zusammen mit dem BWZK, dem Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein, der Rhein-Mosel Fachklinik Andernach und dem Katholischen Klinikum Koblenz Montabaur zu informieren. Im Hörsaal kam er mit den Verantwortlichen des Projekts und auch Dozenten und Studenten ins Gespräch.
Seit dem vergangenen Jahr können Medizinstudierende der JGU einen Teil ihres klinischen Studiums in Koblenz absolvieren. Derzeit nehmen zwölf Studierende des neunten und zehnten Fachsemesters freiwillig an dem Pilotprojekt teil. Ab dem Sommersemester 2027 wird der Medizincampus weiter ausgebaut: Dann werden pro Semester jeweils 25 Studierende nach neuer Studienordnung ihre vorklinische Ausbildung in Mainz beginnen und anschließend ihre klinische Ausbildung in Koblenz fortsetzen (erstmals zum Sommersemester 2029). „Der Medizincampus Koblenz ist ein wichtiger Baustein, um mehr Medizinstudienplätze in Rheinland-Pfalz zu schaffen und junge Ärztinnen und Ärzte frühzeitig an unsere Region zu binden. Das ist ein entscheidender Beitrag zur langfristigen Sicherung der medizinischen Versorgung“, betonte Josef Oster.
Generalarzt Professor Dr. Robert Schwab (2. Von rechts), dem Wissenschaftlichen Vorstand der Universitätsmedizin Mainz, Professor Dr. Philip Drees (rechts), sowie Oberfeldarzt Dr. Alexander Höcker vom Klinikmanagement (links) – tauschte sich der Bundestagsabgeordnete über den aktuellen Stand und die weitere Entwicklung des Projekts aus. Foto: Michaela Cetto
Während seines Besuchs nahm der Bundestagsabgeordnete an einer Vorlesung zur Kinderheilkunde von Dr. Thomas Nüßlein teil und nutzte anschließend die Gelegenheit zum Austausch mit den Studierenden. Dabei erhielt er durchweg positive Rückmeldungen zum Studienstandort Koblenz. „Die Studierenden haben mir von einer perfekten Lehre, einer wertschätzenden Atmosphäre, dem engen Kontakt zu den Dozentinnen und Dozenten, kurzen Wegen, direktem Feedback und festen Ansprechpartnern berichtet. Diese Rückmeldungen zeigen, dass hier hervorragende Bedingungen für eine qualitativ hochwertige medizinische Ausbildung geschaffen wurden“, sagte Oster.
Auch mit den Verantwortlichen des Medizincampus – dem Ärztlichen Direktor des Bundeswehrzentralkrankenhauses Koblenz, Generalarzt Professor Dr. Robert Schwab, dem Wissenschaftlichen Vorstand der Universitätsmedizin Mainz, Professor Dr. Philip Drees, sowie Oberfeldarzt Dr. Alexander Höcker vom Klinikmanagement – tauschte sich der Bundestagsabgeordnete über den aktuellen Stand und die weitere Entwicklung des Projekts aus. „Ich bin nach wie vor großer Fan des Medizincampus – und nach den vielen positiven Eindrücken der Studentinnen und Studenten erst recht. Das zeigt, dass das große Engagement aller Beteiligten Früchte trägt“, so Oster. „Dieses Projekt verbindet die Stärken der Universitätsmedizin Mainz mit den hervorragenden klinischen Einrichtungen in Koblenz und schafft attraktive Ausbildungsbedingungen für den medizinischen Nachwuchs.“ Im Medizincampus sehe er viel Potenzial. Das Projekt stärke den Hochschulstandort und sei eine Investition in die Zukunft der Gesundheitsversorgung. „Denn wer hier studiert, entscheidet sich später vielleicht auch dafür, hier als Ärztin oder Arzt tätig zu werden – davon profitieren die Menschen in unserer gesamten Region.“
Wahlkreisbüro Josef Oster MdB CDU – 29.07.2026
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