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Zwei Dozentinnen der Universität in Koblenz mit Landeslehrpreis ausgezeichnet

Lena Friedrich vom Institut für Soziologie und Annika Feyen vom Institut für Sportwissenschaft der Universität in Koblenz wurden von Wissenschaftsminister Clemens Hoch für ihre herausragenden Leistungen in der Hochschullehre mit dem Landeslehrpreis Rheinland-Pfalz 2022 ausgezeichnet.

Das Land Rheinland-Pfalz verleiht seit 2005 alle zwei Jahre den Landeslehrpreis und zeichnet damit hervorragende Leistungen in der Lehre von landesweit jeweils zehn Lehrenden aus. Die Lehrpreise sind mit jeweils 10.000 Euro dotiert. Das Geld können Preisträgerinnen und Preisträger für dienstliche Zwecke verwenden. Der Hochschulevaluierungsverbund Südwest ist mit der Durchführung des Verfahrens betraut.

Die Preisträgerinnen und Preisträger des Landeslehrpreises wurden in einem zweistufigen Verfahren ermittelt: Zunächst wurden (die Fachbereiche der rheinland-pfälzischen Hochschulen um die Nominierung möglicher Kandidatinnen und Kandidaten gebeten. In den Veranstaltungen der nominierten Lehrenden wurden anschließend im Wintersemester 2020/2021, Sommersemester 2021 sowie Wintersemester 2021/2022 Befragungen von Studierenden durch den Hochschulevaluierungsverbund Süd-West durchgeführt. Deren Ergebnisse wurden als Grundlage für die Vergabe der Landeslehrpreise herangezogen.

Im gesamten Zeitraum wurden zwei bis vier Lehrveranstaltungen der Kandidatinnen und Kandidaten im Rahmen des Landeslehrpreises von Studierenden bewertet. Ausgeschlossen waren Veranstaltungen, die gemeinsam mit Kolleginnen oder Kollegen gehalten wurden.

„Wir freuen uns sehr, dass mit Frau Friederich und Frau Feyen gleich zwei Botschafterinnen für die hohe Qualität der Lehre in Koblenz für ihr landesweit hervorragendes Engagement vom Wissenschaftsministerium ausgezeichnet wurden. Mit ihren innovativen Lehrkonzepten begeistern sie ihre Studierenden für ihre Fächer und tragen damit essenziell zum Studienerfolg und zur Attraktivität des Standortes bei“, so die Campusbeauftragte für Studium und Lehre, Prof. Dr. Constanze Juchem-Grundmann, die an der Preisverleihung im rheinland-pfälzischen Wissenschaftsministerium persönlich teilnahm.

Die Preisgelder werden sinnvoll für die individuelle Weiterentwicklung eingesetzt: Lena Friedrich möchte mit ihrer Auszeichnung ein Forschungsvorhaben zur transnational vergleichenden begriffsgeschichtlichen Methodologie in der Soziologie vorantreiben. Hierzu plant sie Bibliotheks- und Archivreisen in das europäische Ausland mit Schwerpunkt Großbritannien. Die Ergebnisse des Forschungsvorhabens fließen unmittelbar in die forschungsbasierte Lehre ein und steigern auf diese Weise nachhaltig deren Qualität.

Auch Annika Feyen möchte das Preisgeld nutzen, um ihre Lehre weiter zu verbessern. Dazu gehört für sie neben Maßnahmen der Digitalisierung und der individuellen Fortbildung auch die Möglichkeit, Projekte im Bereich Tanz und Inklusion mit ihren Studierenden umzusetzen.

Dr. Birgit Förg Universität Koblenz-Landau – 05.05.2022

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