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Sommerakademie an der Universität in Koblenz vermittelt fachübergreifende Kompetenzen

Eine Brücke zwischen Theorie und Praxis zu schlagen, ist Ziel der Sommerakademie, die in diesem Jahr erstmals am Campus Koblenz der Universität Koblenz-Landau stattgefunden hat. Drei universitäre Zentren haben sich zusammengeschlossen, um ein breites Workshop-Angebot für alle Studiengänge auf die Beine zu stellen.

An Hochschulabsolventen werden große Ansprüche gestellt. Nicht nur eine gute fachliche Ausbildung ist vonnöten, ebenso sollen sie in der Lage sein, die angeeignete Theorie praktisch umzusetzen. Hierfür sind zwei Dinge essentiell: erste Erfahrungen in der Praxis und ein breites Spektrum an Kompetenzen, um im Beruf zu bestehen. Solche Kompetenzen vermittelte die Sommerakademie in insgesamt 18 Kurzworkshops, unterteilt in die Themenbereiche Studium Kultur und Beruf. Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit, eigene Kenntnisse auf den Prüfstand zu stellen sowie mit und von anderen zu lernen. In ungezwungener Atmosphäre sollte auch der Spaß am Ausprobieren nicht zu kurz kommen.

Ob Schulalltag oder freie Wirtschaft – Schlüsselkompetenzen sind relevant

„Einen Abschluss hat später jeder. Auf das individuelle Profil kommt es an“, fasst Dr. Kathrin Ruhl die Notwendigkeit eines solchen Angebotes zusammen. Ruhl ist Geschäftsführerin des Kompetenzzentrums für Studium und Beruf (KSB) am Campus Koblenz, wo die ursprüngliche Idee zur Sommerakademie entstand. Im KSB werden mehrere Projekte mit unterschiedlichen Schwerpunkten unter einem Dach vereint, die eines gemeinsam haben: Studierende in ihren Kompetenzen zu fördern und sie auf ihrem Weg durch das Studium und in den Beruf zu unterstützen. Denn auf diese Weise können die späteren Absolventen ihr eigenes Profil schärfen. Und auch für die Studierenden, die in der Lehramtsausbildung sind, ist ein Blick über den Tellerrand wichtig. „Um sich erfolgreich zu bewerben oder im Alltag zu bestehen – früher oder später werden Schlüsselkompetenzen relevant“, weiß Dr. Lina Pilypaityte, die Geschäftsführerin des Zentrums für Lehrerbildung (ZfL), die auf jahrelange Erfahrung in der Begleitung von Studierenden auf ihrem Weg in den Lehrberuf zurückblickt. Das ZfL steuerte dieses Wissen um die Bedürfnisse der Lehramtsstudierenden zur Sommerakademie bei, um ein möglichst breites Angebot zu schaffen.

Dass Fremdsprachen in einer globalisierten Welt zur Grundausstattung von Studierenden gehören, ist kein Geheimnis. Langfristig ist zudem unentbehrlich, über interkulturelles Wissen zu verfügen und in der Lage zu sein, Migranten das Gefühl von Zugehörigkeit zu geben. Aber dass auch der Umgang mit Ausgrenzung bis hin zu Alltagsrassismus wichtiger denn je ist, zeigen die jüngsten Ereignisse in mehreren deutschen Städten. Daher widmet sich die Workshops im Bereich Kultur insbesondere diesen Themen. Die Auseinandersetzung damit ist für die zukünftigen Hochschulabsolventen in multinationalen Zeiten grundlegend. Dieser Fokus wurde durch das Universitäre Sprachenzentrum als weiterer zentraler Partner der Sommerakademie beigesteuert. Insgesamt nahmen etwa 180 Studierende aus den unterschiedlichen Fachrichtungen das Angebot wahr – für die Veranstaltern eine vielversprechende Premiere, die in den kommenden Jahren weitergeführt werden soll.

Dr. Birgit Förg Universität Koblenz-Landau – 27.09.2018

 

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