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Nordtangente: Das letzte Stück kostet viel Zeit

Durchbruch zur B 416 bei Metternich wird kompliziert – Wann ist die gesamte neue Straße fertig?

Koblenz. Bis die Nordtangente komplett fertig ist, wird es noch eine ganze Weile dauern. Die Arbeiten am größten Teil der Verbindungsstraße zwischen Metternich und der B 9 bei Bubenheim sollen zwar im nächsten Mai abgeschlossen sein, teilte der zuständige Landesbetrieb Mobilität (LBM) kürzlich mit. Aber: Bis auch der letzte Teil der Straße fertig ist, wird es wohl 2020. „Nach bisherigem Stand werden wir in der ersten Jahreshälfte 2020 fertig“, heißt es aus dem Tiefbauamt der Stadt – das heißt: wenn nichts Unvorhergesehenes bei den Arbeiten passiert und keine harten Winter dazwischenkommen. Für den Abschnitt, an dem noch länger gearbeitet wird, ist die Stadt Koblenz zuständig.

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Rhein Zeitung – 03.08.2018

Ein Kommentar

  1. Interessanter als die Bauzeit und Verkehrsbehinderung während der Bauphase sind bei dem RZ-Artikel:

    1. Radweg
    >Über den Bubenheimerweg kann man auch zukünftig von Metternich nach Bubenheim fahren.Die bestehenden Wirtschaftswege werden als Radweg nutzbar sein. DLZ B9. = ca. 5 km
    Ein Irrwitz, ein neues Gewerbegebiet ohne Fahrradweg „State of the Art“ – wo berücksichtigt man die Klima-Vorgaben die bis 2030 zu erreichen sind?

    2. Verkehrsführung
    Während der Bauphase gibt es Probleme und danch? Von Rübenach zur B9: Am Kreisel ab durchs Metternicher Feld!
    Man kann 2 spurig von jeder Seite der Nordtangente auf die Rübenacher Straße fahren. Verkehrsschätzungen? Was plant man um die Verkehrsführung durch das Metternicher Feld zu verbessern? 90 Grad Kurven sind nicht üblich. Verkehrsberuhigung und Entlastung sieht anders aus!

    3. Eine 2,50 m breite Fahrradbrücke auf dem Bahndamm kreuzt die Nordtangente. Berücksichtigt die Statik eine spätere Nutzung als Bahnstrecke? Eine Nutzung der Bahnstrecke ist möglicherweise in der Zukunft wichtig? Wer weiß was kommt. Nächtliche Autobahnsperrungen für den LKW-Verkehr – in der Schweiz üblich – bringt Konsequenzen. Grenzwerte und sonstige Verpflichtungen die man bis 2030 einzuhalten hat sind sportlich. Eine Stadtbahn ist jetzt schon sinnvoll.

    Der Artikel berücksichtigt viele Gesichtspunkte, es fehlt aber die Kosequenz die daraus entsteht. Welche Einschräkungen müssen die Anlieger (Thönnissen, Heep, usw) akzeptieren. (Wenn ich das richtig verstehe, dann dürfen die Anlieger z.T. nicht nach links in die Stadt abbiegen.) Sind weitere Schritte geplant? Die Grünen im Stadtrat stehen dem ganzen kritisch gegenüber. Der Fahrradbeauftragte der Stadt koblenz hat mal in einer schwachen Minute seine Meinung in den Blog von Hoffmann-Göttig geschrieben. Man könnte die Meinung der Opposition vorstellen, damit man das Ergebnis als Kompromiss einer lebenden Demokratie begreift.
    Politikverdrossenheit kommt von Intransparenz und Hilflosigkeit der Bürger die mit den Ergebnissen dann leben müssen.

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