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Sicher zum Fahrradweg

Der größte Teil der Trierer Straße ist im vierspurigen Bereich mit Fahrradwegen stadtein- wie – auswärts ausgestattet. Dies hilft dem Fahrradfahrer unbeschadet vom Autoverkehr entlang der Straße zu fahren. Leider ergibt sich an den neuralgischen Punkten, wenn der Fahrradweg unvermittelt auf der Straße endet bzw. beginnt, dass die Auf- und Abfahrten durch parkende Autos schlecht oder gar nicht nutzbar sind. Dieses Problem verschärft sich nun, wenn durch die Erprobungszeit die Autospuren um je eine Bahn verkürzt werden und somit tendenziell mehr Autos am Straßenrand parken.

„Mit dem Fahrrad ist der Weg in die Innenstadt von Metternich aus gut zu bewältigen. Um mehr Pendler vom Fahrradfahren zu begeistern, müssen unsere Fahrradwege sicher und attraktiv sein. Hier könnten relativ kleine Maßnahmen wie Markierungen einen Beitrag leisten.“, erläutert CDU-Ratsfrau Julia Kübler und setzt sich dafür ein, dass diese Auf- und Abfahrten, beispielsweise an der Höhe des Brauhauses, für alle Verkehrsteilnehmer gut sichtbar markiert werden und der Bereich frei von Autos steht. „Somit kann erreicht werden, dass auch ortsunkundige Fahrradfahrer schnell und sicher den Weg auf die bestehenden Radwege findet und somit in Ruhe entlang der Straße fahren kann. Dies hilft dabei, dass der Weg in die Stadt auch öfters mit dem Rad statt mit dem Auto genutzt wird und ist somit ein kleiner Schritt für mehr Sicherheit der Fahrradfahrer.“, ergänzt Julia Kübler und wird sich mit Baudezernent Flöck zu diesem Thema auseinandersetzen.

Julia Kübler CDU Stadtratsmitglied – 31.07.2018

10 Kommentare

  1. Warum Verkehrsbehinderung durch verengung der Fahrbahnen?
    An der Mosel ist ein toller Leinpfad,den habe ich schon in meiner Kindheit und Jugend benutzt,das ist jetzt ca 35 Jahre her,ging auch,oder???

  2. Warum belegt Koblenz einer der letzten Plätze im bundesweiten Fahrradweg-Ranking?
    Warum ist die Fahradnutzung in Koblenz unterdurchschnittlich?
    Was erwartet ein Fahrradfahrer auf dem Weg zur Arbeit oder Schule?
    Warum fahren viele Radfahrer nicht auf dem Radweg der Trierer Straße?

    Das fällt mir spontan zu den Ausführungen von Frau Kübler und Herren Lehnertz ein. Der Radweg der Trierer Straße und Mayener Straße ist ungeeignet, viel zu schmal, uneben, Anfang und Ende ist für einen zielstrebigen Radfahrer eine Zumutung, Fußgängerweg und Fahrradweg werden immer wieder mal eine Einheit und auch der Fußgängerweg ist viel zu schmal. Straßenlaternen, Bushaltestellen, Bäume und Mülltonnen verengen immer wieder den Weg. Der Radweg an der Mosel ist schön, aber ab der Europabrücke hört der Spass auf. Auch die Engstelle im Dienstbereich der Schleuse hat Konfliktpotenzial mit den Fußgängern (Kinderwagenbreite). Wir wollen doch eine Nutzung von 60% Radfahrer auf der Kurzstrecke erreichen. Das ist die Benchmark. Mit bisschen Farbe ist es da nicht getan Frau Kübler.

    Was erwartet der Radfahrer?
    1. Sicher. Abstand zum fließenden Verkehr. Abstand zu parkenden Autos – Achtung: „fliegende“ Türen.
    2. Eine Ausführung des Fahrradwegs ohne Konflikte mit Fußgänger.
    3. Ausreichende Breite. mindestens 1,50 m besser 2m
    4. Möglichst durchgehend. Fahrradweg Ende; 50m – und dann.
    5. Vorfahrt vor abbiegenden Autos.
    6. Grüne Welle
    7. Keine Bäume auf dem Radweg
    etc.

    Warum die Fahrbahn verengen?
    Die jetzige Verkehrsfühung ist ein Verbrechen an den Anwohnern. Die Anlieger der Straße wurden durch den Ausbau 1970 über das normale Mass hinaus geschädigt. Wenn es nicht anders geht, ok. Koblenz ist ein Oberzentrum, Deutschland ein Industrieland, da muss man Kompromisse machen. Für die Trierer Straße gibt es heute und gab es 1970 Alternativen. Durch eine Verkehrswende und durch eine andere Verkehrsführung bekommen die Bürger die Stadt zurück.

    Ziel:
    – Der Durchgangsverkehr muss vergrämt werden.
    – Die Pendler von Metternich in die Stadt müssen sich als Fahrradfahrer auf dem Weg zur Arbeit und Schule sicher fühlen.

    Wie kann es erreicht werden:
    Deshalb Rückbau zu einer Allee. Die Bäume haben ausreichend Platz auf dem jetzigen Radweg. Zwischen den Bäume Kurz-Zeitparken für Lieferverkehr. 1 Spur kann zu 2 Fahrradspuren umgestaltet werden. 1 Fahrspur wird Parkstreifen ohne zeitliche Begrenzug. 2 Spuren als Fahrspur. Flankierende Maßnahmen sind die Nutzung bestehnder Infrastruktur: Bahnstrecke Koblenz-Bassenheim als Stadtbahn. P&R-Parkplatz in Bassenheim Bahnhof.

    Man sollte nicht alles in Sack und Asche reden, aber die Stadt Koblenz hat starke Defizite und favorisieren nach wie vor das Auto. Andere Städte haben die gleichen Probleme, die Stadt Koblenz belegt trotz ihrer optimalen Bedingungen bei der ÖPNV-Nutzung und bei der Fahrradnutzung bundesweit die letzten Plätze. Städte als Beispiele aufzuzählen wird als Argument nicht akzeptiert. New York zu groß, Kopenhagen eine Hauptstadt, Groningen flach und Wind, Leipzig keine Berge, Karlsruhe usw. bla bla. Koblenz hat das Neuwieder Becken: flach. Ist das Nizza der Eifel: angenehmes Klima, wenig Wind, wenig Regen.
    Was haben die Städte alle gemeinsam: die sperren Straßen und Brücken für Fahrradfahrer. Die verengen Straßen für breite sichere Fahrradwege. Die bauen Fahrradbrücken, kreuzungsfreie Kreisel, zeitweise werden Straßen als Schulweg für Autos gesperrt. Die sparen Geld – mehr Radfahrer weniger Straßenausbau!

    Was macht Koblenz?
    Der Durchgang Kemperhog zum P&R-Parkplatz – gefühlt ein Fußgängerweg und Fahrradweg – kann von Autos genutzt werden. Man plant eine 4spurige Pfaffendorfer Brücke ohne separaten Radweg. Man sieht die 3 Mio Euro Mehrkosten für einen Fahrradweg aber nicht das Einsparpotenzial durch eine 2spurige Brücke wenn man den Pendler Alternativen bietet. Man baut eine Nordtangente ohne parallel Fahrradweg. Man baut ein Gewerbegebiet nur mit kombinierten Fahrrad-/Fußgängerweg. Das führt zu großen Parkplatzflächen bei den Anliegern. Man möchte die Bahntrasse Koblenz-Bassenheim entwidmen – eine Stadtbahn würde die Attraktivität eines ganzen Gebiets erhöhen. Manhatten, London, Paris, Kopenhagen, Leipzig, Karlsruhe, Mainz, Kircheim-Bolanden, Zweibrücken, Aschau etc. ohne Bahn für Pendler undenkbar. Aber da ist wieder die angeblich fehlende Vergleichbarkeit. Koblenz muss seinen eigenen Weg finden.

    Sehr geehrte Frau Klöckner, ich möchte Sie bitten, als CDU Stadtratsmitgleid, als Metternicher vertreten Sie die Anliegen der Bürger. Metternich First. Leichtes Abbiegen in die Seitenstraßen: Karl-Roussel-Str., Pollenfeldsiedlung usw. Abbiegen zum Aldi ect. Möglichst wenig Durchgangsverkehr. Lebenswerte Stadtplanung durch Alleebepflanzung. Trier Straße darf keine Durchgangsstraße und keine Parkfläche sein. Stadtbahn Koblenz-Bassenheim für eine schnelle Anbindung der angrenzenden Wohn- und Gewerbegebiete.
    Wie hat mein Nachbar immer gesagt: Mit den Augen darf man klauen. Die anderen Städte machen es vor.

  3. Mir geht es nicht darum,den Fahradverkehr zu verbannen,aber ehrlich gesagt,müssten Fahrräder mit einem Kennzeichen versehen werden,damit mann solche,die sich Nicht an die Verkehrsregeln halten,habhaft werden kann,wie der “verteufelte“Autofahrer.Deswegen könnte man ab der Schleuse Radwege ausbauen
    Die Nordtangente bringt eine evtle Entlastung erst ab dem Sanitätsgeschäft

  4. Anna Köbberling

    Die SPD hat die Sanierung des Radwegs entlang der Trierer Straße schon vor Monaten bei der Abfrage der zu sanierenden Radwege in den Radwegeplan eingebracht. Schön, dass nun auch die CDU aufwacht.

    • Wie steht die SPD zum Rückbau der Trierer Str. und zur Verkehrswende?

    • Sebastian Krupp

      Hierbei geht es aber doch nicht um eine Sanierung des Radwegs sondern um die möglichst gefahrenfreie Benutzung des Radwegs insbesondere an den Auf- und Abfahrten. Diese sind immer wieder regelmäßig von Autos zugestellt, so dass eine einfache Benutzung dieser Auffahrten nicht möglich ist. Da ich fast täglich diese Strecke mit dem Fahrrad zurücklege, erlebe ich oft diese Situation, neben dem, dass Autos/LKW’s auf dem Fahrradstreifen parken.

  5. Ich habe vergessen dazuzufügen
    Radweg an der Mosel ausbauen,um die“verfeindeten“Parteien zu trennen
    Schon ist die Unfallgefahr gemindert

    • Sebastian Krupp

      Wie wollen Sie denn den von Ihnen favorisierten Leinpfad an der Mosel soweit ausbauen, dass Fußgänger und Radfahrer getrennt werden können? Dort ist ein Hang und somit kann eine Verbreiterung doch kaum erreicht werden. Neben dem ist dieser Weg so holprig, dass Fahrradfahren dort nicht wirklich angenehm ist.

      • Fahrräder sind mittlerweile solche Hightechgeräte,voll gefedert und mit Gangschaltung sollte dieser “Hügel“ und der holprige Weg eigentlich kein Problem darstellen.Wie gesagt,vor30/35 Jahren
        hatten unsere Eltern gesagt
        “Wehe,ihr fahrt an der Trierer Straße lang“

  6. Was interessiren mich Parteien
    Schaut aufs Geld,Leute
    Es sind Steuergelder,oder???

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