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Das Studium der Chemie lockt

Summer School an der Universität in Koblenz

Bereits als Schüler Chemie studieren – an der Universität Koblenz-Landau ist dies seit 2011 jährlich in den Sommerferien möglich. Im Rahmen der Koblenzer Tage der Chemie“ können Oberstufen-Schüler von fünf Gymnasien der Region Koblenz-Mittelrhein wie richtige Chemie-Studierende im Praktikum 2 Wochen lang Vorlesungen besuchen und in universitätseigenen Laboren Experimente durchführen. Sie legen abschließend auch Testate ab.

Während dieser universitären Summer School können die Schüler erfahren, welche Anforderungen ein Studium der Chemie an Studierende stellt, und ihre eigenen Fähigkeiten in diesem Bereich entdecken. Die Universität macht mit dem Angebot naturwissenschaftlichen Nachwuchs auf ihre zukunftsweisenden Studiengänge Lehramt Chemie für Grundschulen, Realschulen Plus, Gymnasien und Berufsbildenden Schulen (M.Ed.), Chemie und Physik funktionaler Materialien (M.Sc.) sowie Ceramic Science and Engineering (M.Eng.) aufmerksam.

In diesem Jahr beteiligen sich 8 Mädchen und 6 Jungen, überwiegend aus Leistungskursen Chemie, an dieser Summer School. Sie besuchen das Max-von-Laue-Gymnasium Koblenz, das Koblenzer Gymnasium auf dem Asterstein, das Johannes-Gymnasium Lahnstein, das Werner-Heisenberg-Gymnasium Neuwied und das Wilhelm-Remy-Gymnasium Bendorf. Insgesamt haben sich bisher weit über 100 Schüler an den Tagen der Chemie beteiligt.

Praktikumsleiter Dr. Michael Kunze, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung Chemie am Institut für Integrierte Naturwissenschaften der Universität Koblenz-Landau, betreut die Schüler gemeinsam mit Chemie-Doktorandin Katrin Francke und Masterstudent Pierre Koenen. Zusätzlich bietet er am Max-von-Laue-Gymnasium jeweils mittwochs ein dreistündiges Schüler-Labor für alle Schüler an.

Finanziell unterstützt werden die Tage der Chemie der Universität seit 2013 jährlich von der PSD-Bank mit jeweils € 5.000. Davon erwirbt die Universität Materialien – vom Erlenmeyer-Kolben bis hin zu sehr kostspieligen chemischen Substanzen – für die teilnehmenden Schüler und sichert hiermit den Fortbestand dieser besonderen Schnittstelle zwischen Gymnasien und Universität.

Dr. Birgit Förg Universität Koblenz-Landau – 25.07.2018

 

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