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Koblenzer Wochen der Demokratie

Wozu Demokratie? – 48 Einzelveranstaltungen von über 25 verschiedenen Akteuren befassten sich drei Wochen lang mit dem Haupt-Thema der 1. Koblenzer Wochen der Demokratie.

Vertreten waren auch alle Hochschulen der Region mit einer gemeinsamen Hochschulreihe im jeweils voll besetzten Saal des Mittelrhein-Museums. Prof. Dr. Irit Wyrobnik  und Prof. Dr. Eric Mührel von der Hochschule Koblenz sowie Prof. Dr. Dr. Holger Zaborowski von der Philosophisch-theologischen Hochschule (PTHV) Vallendar beleuchteten das Thema „Bildung zur Demokratie – Herausforderungen und Chancen heute“. Die interessanten Einblicke auch in die frühkindliche Bildung wurden begleitet durch eine rege Diskussion mit den Zuhörern. In einer anschließenden Expertenrunde wurde dieses Thema intensiv weiter erörtert.

Auch der Schwerpunkt „Demokratie und Religion“ wurde fokussiert: Prof. Dr. Winfried Gebhardt von der Universität Koblenz-Landau beschäftige sich mit der Frage, wie gefährlich Religionen sind, und sprach über das nicht immer einfache Verhältnis von Demokratie und Religion. Nils Fischer von der PTHV Vallendar legte den Schwerpunkt auf den Islam und dessen verschiedenen Ausprägungen.

Zur Vortragsreihe kamen auch Prof. Dr. Markus Rudolf von der WHU Otto Beisheim School of Management, Prof. Dr. Dr. h.c. Erich Keller von der Bundesbank Hochschule Hachenburg, Klaus Weisbrod von der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Prof. Dr. Christian Hagist von der WHU zusammen, um über die Frage „Brauchen Marktwirtschaften Demokratie?“ zu referieren. Sie gaben Einblicke in das juristische Verständnis von Demokratie sowie über die Herausforderung des demografischen Wandels in der Bundesrepublik Deutschland.

Die Universität Koblenz-Landau bot zahlreiche weitere Veranstaltungen an: Unter der Leitung von Prof. Dr. Maria Wimmer arbeiteten die Teilnehmenden im Workshop „Demokratie live erleben: Gläserner Bürger oder Verwaltungsvereinfachung durch Datenweitergabe innerhalb der Behörden“ an verschiedenen Fragestellungen zum Datenschutz in der öffentlichen Verwaltung. Dr. Ulrich Wechselberger referierte in Kooperation mit der Jugendkunstwerkstatt e.V. über die politische Meinungsbildung in Social Media. In Workshops wurde geklärt, wie Jugendliche beispielsweise mit Social Bots umgehen können.

Dr. Yvonne Flöck hielt in Kooperation mit der Volkshochschule Koblenz einen Vortrag zu dem Thema „Nicht Mann, nicht Frau – ja, was denn dann? Fakten und Hintergründe zum sogenannten 3. Geschlecht“. Ebenso gut angenommen wurde die Veranstaltung des Fördervereins Lesen und Buch mit Prof. Dr. Helga Arend.

Das Frank-Loeb-Institut bildete eine Diskussionsrunde: Prof. Dr. Manuela Glaab, Prof. Dr. Jürgen Maier und  Prof. Dr. Siegmar Schmidt von der Universität Koblenz-Landau befassten sich mit der Frage, ob sich Demokratie in einer Krise befinde und welche Lösungsansätze sie davor bewahren könne.

Im Rahmen der Abschlussveranstaltung lud Dr. Ulrich Wechselberger die Akteure seines Workshops zu einer Talkrunde ein. Ehrengast war der Landtagspräsident Hendrik Hering.

Dr. Birgit Förg Universität Koblenz-Landau – 22.06.2018

 

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