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Im Metternicher Feld: Wie sicher ist die Straße?

Betriebe und Besucher plädieren für Tempo 30 und Spiegel – Polizei sieht keinen Unfallschwerpunkt

Die Straße Im Metternicher Feld wird unter Autofahrern zunehmend beliebt, immer mehr nutzen die Verbindung zwischen Rübenacher Straße und Bubenheimer Weg, um zum Beispiel stauträchtige Strecken zu umfahren. Ergebnis: Auch Im Metternicher Feld ist der Verkehr inzwischen oft dicht – so dicht, dass Besucher Schwierigkeiten haben mit der Ein- und Ausfahrt auf und vom Gelände dort ansässiger Betriebe. Von häufigen Unfällen, auch mit Verletzten, ist die Rede. Die RZ hat sich umgehört, wie Firmen und ihre Besucher die Situation erleben, und nachgefragt, ob Maßnahmen möglich sind.

Hinweis! Aus urheberrechtlichen Gründen ist die Veröffentlichung dieses Berichts eingeschränkt. Der komplette Text ist aus der Print- oder Onlineausgabe zu entnehmen. Wir bitten um Verständnis.

Rhein Zeitung – 05.06.2018

Ein Kommentar

  1. Johannes Fuck

    Liebe Nachbarn „Im Metternicher Feld“,
    an alle Investoren und Anlieger „Im Metternicher Feld“ und den Hauptstraßen in Metternich.
    Wehrt Euch! Fordert einen attraktiven ÖPNV- und Fahrradwegeausbau.
    Noch haben wir Alternativen. Die Bahntrasse Koblenz-Bassenheim können wir mit einer Stadtbahn nutzen.
    30km-Zone und Spiegel an Einfahrten usw. reduzieren nicht die Verkehrsflut die zu erwarten ist.

    Es ist EUCH doch bewusst, der Status quo an Verkehrsaufkommen ist erst der Anfang. Einige Hallen sind noch im Bau, einige Investitionen sind angekündigt. Metternich wird „nachverdichtet“. Bürogebäude 4stöckig in Ausnahmefällen bis 19m! Wohngebiete Im Pollenfeld und Johannesstraße. Zwischen B9, Metternicht, Bubenheim bis zur A61 entsteht ein Gewerbegebiet mit nur einer Auffahrt auf die A61 und drei auf die B9. In der Elektrik gibt es die Kirchhoffschen Regel: Was rein fließt muss auch wieder raus. Der Verkehrsplaner spricht von Quellen und Senken. Bei dem Status quo und bei den Baumaßnahmen (Straßenbau und Büro-, Hallengebäude) die bekannt sind brauch man nicht viel Intelligenz um eine Entwicklung zu erkennen. Viel Verkehr, viel, viel mehr Verkehr. Die Stadt Koblenz sieht noch nicht mal einen Zusammenhang zwischen den Baugebieten in einem nachverdichteten Metternich, Gewerbegebieten und Dienstleistungszentrum und dem daraus folgenden Verkehrsaufkommen. Eine Verkehrsplanung wird abgelehnt. Als Indikator einer Entwicklung können die Parkplätze auf den bereits bebauten Grundstücken dienen. Ohne Frage, eine falsche Entwicklung.
    Die Nordtangente soll die Rübenacher Straße entlasten. Das bedeutet des einen Freud (weniger Verkehr ist des anderen Leid (mehr Verkehr). Mehr Verkehr im Metternicher Feld. Ok, das ist die offizielle Meinung und Hoffnung der Planer und Politiker, der leidgeplagte Anwohner ahnt was kommt.
    Für alle mehr individueller PKW-Verkehr! Viel, viel mehr Verkehr in der Rübenacher Straße, Aachener Straße, Trierer Straße, Winninger Straße und Im Metternicher Feld.

    Es sind kein Radwege geplant die das attribut sicher und schnell verdienen. Man hat kein Interesse eine Entlastung durch eine „Stadtbahn“ zu schaffen.

    Man sieht nicht die Möglichkeit eines P+R-Parkplatzes in Bassenheim, Bendorf, Ehrenbreistein oder Kobern-Gondorf, weit außerhalb der Stadt.
    Die Fahrradwege sind Stückwerk. Man versteht nicht warum so wenige Fahrrad fahren. Man meint ein paar Schilder auf dem Bürgersteig sind die Lösung. Die Quote an ÖPNV-Nutzer ist weit unter bundesweitem Durchschnitt. Sind Elektrobusse die Lösung? Eine Preisreduktion? Waben vergrößern? Wo sind da die Fachleute! Man weiss doch wie man es in anderen Städten geschafft hat. Sichere durchgehende Radwege. Radwege die von Fußgänger und Straßen getrennt sind. Radwege die Vorfahrt haben. Nutzung bis 6km von 60% ist eine Benchmark. Stadtbahnen die vom Umland möglichst durch die Stadt fahren: Attraktivität, Komfort, Takt, Fahrradmitnahme, Schnelligkeit, stauunabhängig, nach Bedarf skalierbar sind die Schlagworte für einen guten ÖPNV der eine 40%ige Quote erreicht!

    Noch haben wir die Bahntrasse Koblenz-Bassenheim. Die kann einen großen Anteil der Pendler der genannten Gewerbegebieten von der Straße zum ÖPNV holen. Der letzte Kilometer mit dem Fahrrad!
    In anderen Städten klappt das. Wir sollten schauen was die besser machen. Überlegen was wir übernehmen können, was wir an unsere Situation anpassen müssen. Kein Stückwerk: Haltepunkt Mitte und dann wahrscheinlich der Haltepunkt Verwaltungszentrum sondern ein langfristiges Konzept. Schritt für Schritt. Konsequent. Vorahrt für ÖPNV und Fahrrad.

    Ein Teil der Stadtratsmitglieder möchte die Bahntrasse entwidmen lassen. Ohne Planung. Ohne Bedarfsermittlung. Ohne Studie. Ohne Nutzen-Kosten-Analyse. Stadtratsitzung ist am 28.08.2018! Die Zeit drängt. Was wollen wir? Mehr PKW-Verkehr! Mehr Ausgaben für Straßen! Mehr Belastung an Lärm und Dreck!

    Wir sind eine arme Stadt. Pleite! Kopenhagen war in den 70er-Jahren in vergleichbarer Situation. Man hat sich Konsequent für ÖPNV und Fahrrad entschieden. Ist günstiger und man hat die Stadt den Bürgern zurückgegeben.
    Heute ein Vorbild. Auch für Koblenz!

    Es gibt ein „Bündnis für Verkehrswende im nördlichen Rheinland Pfalz“
    Wir brauchen Informationen. Informationen sind Argumente für eine Verkehrswende.
    Wir wollen eine sinnvolle Nutzung bestehender Infrastruktur.
    Wir brauchen die Informationen um Vorurteile abzubauen.
    Sie sind Investor, Pendler oder leidgeplagter Anlieger. Bitte nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Wir haben einige Fragen vorbereitet. Wir wollen unsere Argumente mit Fakten untermauern.

    Kontakt: jf@f-druck.de

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